Gedichte, Kurzgeschichten, Märchen, Sprüche

Galopp!

 

Wild – der Boden bebte. Wild, die Erde schien als hielte sie die Luft an. Leidenschaft! Frei, so frei – wie es schien, und doch...!

Frei, er fühlte sich, er fühlte sich stark, mit allen Leidenschaften in sich. Frei, so frei – seine Hufen, zerwühlten im wilden Toben den Boden. 

Sein Fell glänzte im untergehenden Sonnenlicht.

Er liebte die Freiheit. Tief sein Schnauben. Er liebte es die Freiheit einzuatmen, die er im Galopp fühlte – so tief in sich.

So tief in sich, die natürliche Wildheit – er.

Er war, er fühlte, er atmete. Der Wind um ihn. Der Wind blies kühlend durch seine Mähne.

Der Boden unter ihm, der Wind über ihm.

 

Du, ja, Du, kennst Du sie, die Luft, die er atmete, die so gut in den Lungen ist? Das Ausatmen, vielleicht einer Last – einer Last die belastete.

Das Einatmen, der klaren Luft, die Lungen, die sich füllen – Dich so stark machen, um Wege anzufangen,zu gehen und den Erfolg, dann, den Stolz auf sich, und die Zufriedenheit weil man den Weg gegangen ist.

Die Luft – die Luft, wie sie ist, klar, frisch, und so klar ist Dein Blick – was Ist..

Der Boden – auf dem Du stehst. Der Boden der Dir den Halt gibt. Den Halt nicht zu fallen, nicht zu hoch – da, doch abzuheben.

Wild – Leidenschaftlich – Du, Dich erleben. Stark – und die Freiheit.

Kennst Du ihn? Den Wilden – Freiheitsliebenden. Der im wilden Galopp – einfach pur ist?

Und jetzt Du? Bist Du nicht auch schon im Galopp, die Freiheit liebend gelaufen?

Luft, Boden, Freiheit? Du? Dich?

Weißt Du was ich meine?

Kennst Du es?